1822direkt: Depots und Angebote

Wertpapierdepot
1822direkt Wertpapierdepot
Kostenlos geführtes Wertpapierdepot der Frankfurter Sparkasse mit Börsen- und Direkthandel.
- Kosten
- Inland 4,90 € + 0,25 %, min. 9,90 €, max. 54,90 €; Handelsplatz 2,95 €, im Direkthandel entfallend.
- Aktion & Konditionen
- Aktuelle Depotaktion bis 16.11.2026 beantragen, bis 23.11. eröffnen; bis 300 € Gutscheine mit weiteren Bedingungen.
- Abgeltungsteuer
- Deutscher Steuerabzug; Gutscheinprämie laut Bedingungen § 22 Nr. 3 EStG, nicht pauschal steuerfrei.

Wertpapierdepot Neukunden-Aktion
1822direkt Wertpapierdepot Neukunden-Aktion
Depotaktion mit getrennten Sparplan- und Handelsbausteinen für berechtigte Kunden.
- Kosten
- Reguläre Order- und Sparplankosten bleiben bestehen; Aktions-ETFs gegebenenfalls ohne Ausführungsgebühr.
- Aktion & Konditionen
- 100 € erster Sparplan ab 100 €/Monat für zwölf Monate plus bis 200 € für 3–10 oder mindestens elf Trades ab 1.000 €.
- Abgeltungsteuer
- Prämien steuerlich separat von Depotgewinnen behandeln; FSA betrifft Kapitalerträge.
1822direkt ist die Direktvertriebsmarke der Frankfurter Sparkasse. Das Wertpapierdepot richtet sich an Anleger, die ihre Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen selbst auswählen und über Onlinebanking oder App verwalten möchten. Neben deutschen und ausländischen Börsen steht der Direkthandel zur Verfügung. Kryptowährungen, der eigenständige Devisenhandel und Terminkontrakte gehören nicht zum regulären Wertpapierdepot.
Bis zu 300 Euro Amazon-Gutscheine: Zwei Bausteine
Die aktuelle Depotaktion gilt für Anträge vom 14. Oktober bis 16. November 2026, wenn das Depot spätestens am 23. November 2026 eröffnet wird. Teilnahmeberechtigt sind Neu- und Bestandskunden ohne 1822direkt-Depot in den vorherigen zwölf Monaten. Kunden der Frankfurter Sparkasse sind ausgeschlossen. Die Prämie wird einmal pro Person gewährt.
| Aktionsbaustein | Voraussetzung | Gutschein |
|---|---|---|
| Erster Sparplan | Einrichtung 14.10.–30.11.2026, erste Ausführung bis 07.12.2026, mindestens 100 € monatlich für zwölf Monate | 100 € |
| 3 bis 10 Trades | Innerhalb von vier Monaten nach Eröffnung, jeweils mindestens 1.000 € | 100 € |
| Mindestens 11 Trades | Innerhalb von vier Monaten, jeweils mindestens 1.000 € | 200 € |
Die Sparplanprämie kann mit einer der beiden Handelsprämien kombiniert werden. So entstehen maximal 300 Euro, nicht 400 Euro. Als Trades zählen Käufe und Verkäufe; Sparplanausführungen und Fonds aus der Aktion „Fonds im Fokus“ sind ausgeschlossen. Elf kleine Orders unterhalb von jeweils 1.000 Euro erfüllen den höchsten Handelsbaustein ebenfalls nicht.
Die Gutscheine werden bei erfüllten Voraussetzungen vom 28. Juni bis 2. Juli 2027 in die Onlinebanking-Postbox eingestellt. Wird das Depot oder der erforderliche Sparplan innerhalb der ersten zwölf Monate nach der ersten anrechenbaren Ausführung beendet, kann 1822direkt den Gutscheinwert zurückfordern. Die späte Ausgabe der Gutscheine ist daher von den deutlich früheren Antrags- und Ausführungsfristen zu unterscheiden.
Was Orders und Sparpläne regulär kosten
| Leistung | Kondition | Zusatz |
|---|---|---|
| Depotführung | 0 € | Quartalsauszug ebenfalls kostenlos |
| Inländische Wertpapierorder | 4,90 € + 0,25 %, min. 9,90 €, max. 54,90 € | 2,95 € Handelsplatzentgelt; entfällt im Direkthandel |
| Ausländische Wertpapierorder | 14,90 € + 0,25 %, min. 19,90 €, max. 54,90 € | Handelsplatz- und gegebenenfalls weitere Fremdkosten |
| Regulärer ETF-/Aktien-/Zertifikatesparplan | 1,50 %, min. 1,50 €, max. 14,90 € | Aktions-ETFs können ohne Ausführungsgebühr sein |
Eine inländische Börsenorder über 1.000 Euro kostet wegen der Mindestprovision 9,90 Euro zuzüglich 2,95 Euro Handelsplatzentgelt, zusammen 12,85 Euro vor weiteren möglichen Kosten. Elf solche Orders würden 141,35 Euro verursachen. Eine Handelsprämie von 200 Euro ist also nicht gleichbedeutend mit 200 Euro Vorteil nach Kosten; zusätzlich können Kursverluste und Spreads entstehen.
Für eine monatliche Sparrate von 100 Euro beträgt das reguläre Ausführungsentgelt 1,50 Euro, also 18 Euro bei zwölf Ausführungen. Ein geeigneter Aktions-ETF kann dieses Entgelt vermeiden. Entscheidend bleibt, ob der ETF zu Ihrer Anlage passt und welche laufenden Produktkosten er hat. Eine 100-Euro-Sparplanprämie ist kein Grund, ein ungeeignetes oder deutlich teureres Anlageprodukt zwölf Monate zu besparen.
Tagesgeld zum Depot: Eigene Neukundenregel
Bei der digitalen Eröffnung wird ein Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto eröffnet. Darüber werden die Transaktionen abgerechnet. Die aktuelle Sonderverzinsung beträgt 3,50 Prozent p.a. für sechs Monate auf bis zu 250.000 Euro. Dafür dürfen in den vorigen zwölf Monaten keine Tagesgeldkonten bei 1822direkt bestanden haben; Kunden der Frankfurter Sparkasse sind ausgeschlossen. Diese Tagesgeld-Neukundenregel ist nicht mit der zwölfmonatigen Depotpause für die Gutscheinaktion identisch.
Nach der Zinsaktion gilt der dann maßgebliche variable Tagesgeldzins. Die Anlageobergrenze für den Sonderzins ist außerdem keine Einlagensicherungsgrenze: Berechtigte Guthaben werden grundsätzlich bis 100.000 Euro pro Person und rechtlicher Bank geschützt. Andere Guthaben bei derselben Frankfurter Sparkasse sind bei dieser Betrachtung mit einzubeziehen.
Steuern auf Kapitalerträge und auf die Prämie
Für deutsche steuerpflichtige Kunden übernimmt die depotführende Bank grundsätzlich die Abgeltungsteuer. Ein Freistellungsauftrag kann verfügbare Beträge des Sparer-Pauschbetrags bereits bei der Abrechnung berücksichtigen. Er gilt nicht neu je Depot und Tagesgeldkonto. Bei ausländischen Ausschüttungen kann trotzdem Quellensteuer anfallen, bei Fonds gegebenenfalls eine Vorabpauschale.
Bei der Verlustverrechnung trennt die Bank Aktienverluste von sonstigen Verlusten. Soll ein verbliebener Verlust mit Erträgen bei einer anderen Bank verrechnet werden, ist grundsätzlich bis 15. Dezember eine Verlustbescheinigung zu beantragen. Bei einem vollständigen Depotwechsel sind daneben die Anschaffungsdaten wichtig; ein reiner Depotwertauszug ersetzt die steuerlichen Kaufdaten nicht.
Wertpapierdepot und Anlagerisiko
Das Depot ist eine Verwahr- und Handelslösung für eigene Anlageentscheidungen. Seine kostenlose Führung sagt nichts über die Kursentwicklung der gehaltenen Aktien oder Fonds aus. Wertpapierverwahrung ist von der Einlagensicherung des Verrechnungsguthabens zu unterscheiden. Für die Wahl des Angebots sollten Sie daher Aktionsbedingungen, Standardpreise und die beabsichtigte Haltedauer gemeinsam betrachten.
Fragen zu 1822direkt Wertpapierdepot: Gutscheinaktion und laufende Gebühren
Wer bekommt die 1822direkt-Depotprämie von bis zu 300 Euro?
Teilnahmeberechtigt sind Neu- und Bestandskunden ohne 1822direkt-Depot in den letzten zwölf Monaten; Kunden der Frankfurter Sparkasse sind ausgeschlossen. Antrag bis 16. November und Eröffnung bis 23. November 2026 sind nötig. Hinzu kommen die jeweiligen Sparplan- und Handelsbedingungen.
Wie werden aus der 1822direkt-Aktion 300 Euro Gutscheine?
100 Euro gibt es für den ersten qualifizierten Sparplan ab 100 Euro monatlich über zwölf Monate. Weitere 200 Euro setzen mindestens elf Trades ab je 1.000 Euro innerhalb von vier Monaten voraus. Mit drei bis zehn solchen Trades beträgt der Handelsgutschein 100 Euro.
Zählen ETF-Sparplanausführungen als Trades für die 1822direkt-Prämie?
Nein. Sparplanausführungen zählen nicht für den Handelsbaustein. Auch Fonds aus der Aktion Fonds im Fokus sind ausgeschlossen. Der erste Sparplan kann stattdessen den eigenständigen 100-Euro-Baustein erfüllen.
Wann zahlt 1822direkt die Depot-Gutscheine aus?
Die Gutscheine sollen bei erfüllten Voraussetzungen zwischen 28. Juni und 2. Juli 2027 in die Onlinebanking-Postbox eingestellt werden. Bei vorzeitigem Ende von Depot oder erforderlichem Sparplan innerhalb der ersten zwölf Monate kann eine Rückforderung erfolgen.
Wie teuer ist eine 1.000-Euro-Börsenorder bei 1822direkt?
Die reguläre Mindestprovision beträgt 9,90 Euro, hinzu kommen grundsätzlich 2,95 Euro Handelsplatzentgelt. Das sind 12,85 Euro vor weiteren möglichen Fremdkosten. Im Direkthandel entfällt das Handelsplatzentgelt.
Ist die 1822direkt-Depotprämie steuerfrei?
Die Aktionsbedingungen behandeln die Gutscheinprämie als steuerpflichtige Leistung nach § 22 Nr. 3 EStG. Ob eine Freigrenze greift, hängt von den gesamten entsprechenden Einkünften ab. Eine allgemeine Steuerfreiheit besteht nicht.
